Quelle: Beta | Mittwoch, 03.03.2021.| 11:59
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Serbien belegt den siebten Platz unter den Ländern Mittel- und Osteuropas im IT-Bereich

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Illustration (FotoMikhail Starodubov/shutterstock)
Im Bereich der Informationstechnologie ist Polen das wettbewerbsfähigste unter den 23 mittel- und osteuropäischen Ländern, während Serbien, obwohl es in Bezug auf talentierte Fachkräfte an der Spitze steht, nicht zu den fünf führenden Ländern der Region gehört, zeigt eine Umfrage vom Londoner Informationsportal Emerging Europe durchgeführte Umfrage über die Zukunft der IT-Branche.

Die erwähnte Umfrage ergab, dass Serbien und Ungarn unter den 23 Ländern der Region in Bezug auf Talente besser als Polen sind, sowie dass Estland, Litauen, die Tschechische Republik, Slowenien und Lettland ein besseres Geschäftsumfeld für die IT-Branche bieten können.

Unter Berücksichtigung aller Kriterien gewann Polen jedoch die Gesamtpunktzahl von 61,40 vor dem zweitplatzierten Estland mit einer Punktzahl von 58,13. Die Tschechische Republik, Ungarn und Rumänien gehören ebenfalls zu den fünf führenden Ländern.

Serbien belegte in der Studie einen soliden siebten Platz mit insgesamt 46,46 Punkten, gleich hinter Slowenien und vor Lettland, berichtete das Euractive Serbia-Portal.

Die Autoren des Berichts, die angeben, dass dies die erste unabhängige Forschung dieser Art in diesem Teil Europas ist, haben in allen Ländern dieselbe Methodik angewendet, um festzustellen, wie viel jedes einzelne Land zur IT-Branche der Region beiträgt. Die Analyse wurde mit dem Ziel durchgeführt, eine Richtlinie für die Geschäftswelt und Investoren zu sein und zu zeigen, welches Land ihren Bedürfnissen am besten entspricht.

Die Studie verwendete grundlegende Indikatoren wie den Arbeitsmarkt, den Zugang zu begabten Fachkräften, Richtlinien im IT-Sektor, den Rechtsrahmen, die Konnektivität und die Infrastruktur als Kriterien.

Die Studie untersuchte auch die Schlüsselbranchen, dh die Branchen, für welche die Region besonders attraktiv ist, sowie IT-Lösungen und -Technologien, durch die sie sich auszeichnet, und diese Makroanalyse wurde dann für jedes Land einzeln angewendet.

Der Einfluss der Summe aller Kriterien illustriert am besten das Beispiel der Ukraine, die zwar eine große IT-Branche hat und eine der besten Noten in Bezug auf Talente aufweist, jedoch aufgrund der Verzögerung bei der Entwicklung dieses Sektors und eines schlechten Geschäftsumfelds nur den 11. Platz belegt.

Serbien erhielt die beste Note nach dem Kriterium der Talente und ist neben Ungarn führend in der Region.

In Bezug auf die IT-Branche wurde es schlechter bewertet, und nach diesem Kriterium belegte es mit einer Punktzahl von 6,64 den 14. Platz unter 23 Ländern, zwischen Kroatien und Montenegro.

Serbien erhielt für das Geschäftsumfeld eine noch niedrigere Punktzahl von 6,22 und liegt nach diesem Kriterium auf dem 17. Platz direkt hinter Nordmazedonien und Montenegro.

Im individuellen Profil nach Ländern wird angegeben, dass Serbien ein Land ist, das große Fortschritte in der Entwicklung der IT-Branche erzielt hat und sich in diesem Bereich als führend auf dem westlichen Balkan positioniert hat. Es könnte zu einem der IT-Mächte werden. Es wird hinzugefügt, dass es wie viele Länder in der Region über umfangreiche Erfahrung auf dem Gebiet der Technologie verfügt.

Der Bericht schätzt, dass in Serbien rund 2.500 Unternehmen in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) tätig sind.

- Serbien hat die zweithöchste Anzahl von IKT-Studenten pro 100.000 Einwohner in der Region „Emerging Europe“ und die fünfthöchste Anzahl von IKT-Studenten mit Abschluss pro 100.000 Einwohner. Aufgrund des hohen Niveaus der Englischkenntnisse belegt es den vierten Platz unter den Ländern in der Region und den 15. Platz weltweit, was einem Fortschritt von drei Plätzen im Vergleich zu 2018 entspricht. Dennoch gibt es Raum für Verbesserungen bei der Wertschöpfung durch IKT pro Kopf, heißt es in dem Bericht.

Von den Ländern in der Region belegt Kroatien mit einer Gesamtpunktzahl von 45,77 den neunten Paltz, Albanien den 17. und Montenegro den 19.

Am Ende der Tabelle stehen Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien und Moldawien als das letzte und am wenigsten wettbewerbsfähige in der IT-Branche.
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