Quelle: eKapija | Mittwoch, 15.04.2020.| 15:34
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Alternative Beatmungsgeräte aus Kragujevac für Patienten mit einem leichten Krankheitsverlauf

(FotoIMW Institut)
Das lebensrettende Gerät ist derzeit eines der meistgefragten Produkte weltweit. Um unserem Staat und den Coronavirus-Erkrankten zu helfen, entwickelte ein Ingenieurteam des Instituts für Werkstoffe und Schweißen IMW der MIND Gruppe und der Fakultät für Ingenieurwissenschaften in Kragujevac drei Prototypen von alternativen Beatmungsgeräten.

Es handelt sich um Beatmungsgräte für Patienten mit einem leichten Krankheitsverlauf, die Atemunterstützung benötigen, die mit zusätzlichen Modifikationen zu Hause, auf dem Weg ins Krankenhaus oder auf dem Feld funktionieren können, wo es keine Bedingungen für eine andere Art der medizinischen Versorgung bestehen.

Alternative Beatmungsgeräte ersetzen medizinische Fachkräfte beim manuellen Einpumpen von Luft und der Patient erhält Sauerstoff, indem der Ballon selbstständig und aufgrund der eingegebenen Parameter bedient. Der Vorteil dieser Atemschutzgeräte ist, dass sie einfach zu bedienen und herzustellen sind, und nicht so teuer wie die Beatmungsgeräte für Krankenhäuser sind, sagt das Institut für unser Portal.

- Der Hauptunterschied besteht darin, dass herkömmliche Atemschutzgeräte beim schweren Krankheitsverlauf eingesetzt werden, wobei die Patienten normalerweise intubiert werden und eine Reihe von Parametern überwacht werden, die für das Überleben der Patienten entscheidend sind.

(FotoIMW Institut)
Alternativ wird ein Beatmungsgerät mit einer Außenmaske verwendet, das mit Hilfe eines entwickelten automatisierten elektromechanischen Geräts funktioniert. Mit der Weiterentwicklung und Erprobung können Beatmungsgeräte auch zu Hause verwendet werden - erklärt man dem Portal eKapija im IMW-Institut.

Die Hauptidee war, wie sie sagen, so schnell wie möglich eine Alternative zu herkömmlichen Beatmungsgeräten zu entwickeln und sie allen Personen zur Verfügung zu stellen, die daran interessiert sind, sich sowohl am Design als auch an der Weiterentwicklung des Geräts zu beteiligen. Das Ziel ist es, Krankenhaus-Beatmungsgeräte zu entlasten, aber sie sagen, dass über den Einsatz alternativer Geräte ausschließlich medizinische Fachkräfte entscheiden dürfen.


- Das alternative Beatmungsgerät ist für Patienten mit einem leichten Krankheitsverlauf vorgesehen. In Zeiten, in denen es keine Alternative gibt, können entwickelte Prototypen von Geräten, die noch aktualisiert werden, sowie neue, an denen wir arbeiten, von allen Patienten verwendet werden, die keine andere künstliche Beatmung haben, und solche Geräte können Leben retten. Die Entscheidung für alternative Beatmungsgeräte kann jedoch nur von Ärzten und Medizinern getroffen werden - betont man im Institut.


- Wir hoffen, dass man alternative Beatmungsgeräte nicht beim schweren Krankheitsverlauf benötigen, sondern sie nur als Hilfe nutzen würde.

Wir erfahren im Institut, dass sehr aktiv mit dem Klinikzentrum Kragujevac zusammenarbeiten, sowie dass sie der vierte Prototyp entwickelt haben und ihn bereits testen. Es gibt jedoch eine Reihe von Verfahren, die befolgt werden müssen, damit ein Gerät in medizinische Einrichtungen gelangen kann.


(FotoIMW Institut)
- Wir hoffen zwar, dass die Patientenzahlen nicht plötzlich ansteigen, aber wenn dies geschieht und keine Bedingungen für Standard-Beatmungsgeräte vorliegen, sind wir zuversichtlich, dass alternative Atemschutzgeräte helfen können - sagt man im Institut.

Neben alternativen auch intelligente Beatmungsgeräte

Das Institut arbeitet außerdem an der Entwicklung von intelligenten Beatmungsgeräten und versuchen derzeit, verschiedene Sensoren zu erwerben, um Geräte anhand von Parametern zu steuern, die im Patienten ständig überwacht werden.

- Dies beinhaltet die Überwachung einer Reihe von Schlüsselparametern und das Upgrade von Geräten mit mehreren verschiedenen Modulen. Diese Module machen die Geräte "intelligenter" und ermöglichen eine bessere und effizientere Patientenbehandlung mit der entwickelten Software - sagt man im Institut.

Dienstleistungen für Unternehmen in Evropa

IMW Institut bringt eine große Anzahl von Experten aus ganz Serbien zusammen. Die Haupttätigkeit des Instituts ist die Prüfung von Werkstoffen und Schweißnähten im Bereich der Schienenfahrzeiue und anderer Industrien.

- Wir schließen derzeit den Laborakkreditierungsprozess ab, der es uns ermöglicht, neben unseren Unternehmen der MIND-Gruppe auch Dienstleistungen für andere Unternehmen in Serbien und Europa zu erbringen.

Ansonsten ist das Institut mit den neuesten Geräten zum Testen von Materialien, Schweißnähten, Wasser, Boden und chemischer Zusammensetzung von Metallen ausgestattet.


- Unsere Hauptaktivitäten beziehen sich auf Medizin, Maschinenbau, Programmierung und Elektronik, aber bisher haben wir keine Erfahrung mit solchen Geräten. Mit diesem Projekt zeigen wir, dass wir im Rahmen der bereits bestehenden Zusammenarbeit mit der Fakultät für Ingenieurwissenschaften in Kragujevac effektiv an der Lösung schwerwiegender und komplexer Probleme arbeiten können. Unser Potenzial wächst von Tag zu Tag, daher denken wir definitiv daran, unsere Aktivitäten auf andere Branchen auszudehnen - erfährt das Portal eKapija im Institut.


S. Petrović

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