Quelle: Tanjug | Montag, 19.12.2016.| 00:49
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85% des Budgets des Wirtschaftsministeriums für Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung

(Fotopogonici/shutterstock.com)
Serbien sollte seinem schlechten Industrie-Kulturerbe während des Mandats des Wirtschaftsministers Goran Knezevic ein Ende setzen.


Serbien habe in den letzten 20 Jahren fast 100 Industriezentren verloren, die fast eine Mio. Arbeitenehmer beschäftigt hätten, sagte er in einem Interview für das neue Wirtschaftsmagazin "Srpska ekonomija". Die Industrie sei, laut seinen Worten, auf das Niveau der frühen 1970er Jahre reduziert.



- Mein Ziel ist, dass Serbien während meines Mandats seinem schlechten industriellen Kulturerbe ein Ende setzt. Und der schwierigtste Schritt auf diesem Weg ist die gründliche Veränderung der Art, wie wir arbeiten und entscheiden. Es ist die höchste Zeit, unsere Einstellung zur Arbeit zu verändern - gleubt Knezevic, der die serbische Wirtschaft mit dem Gold in Schlamm vergleicht.


Ausländische Direktinvestitionen sollten bis Ende des Jahres den Wert von 1,8 Milliarden EUR erreichen, glaubt der Minister und erinnert daran, dass der Staat Investitionen durch Anreize im Wert von 220 Mio. EUR unterstützt und dadurch die Beschäftigung von rund 15.000 Arbeitnehmern ermöglicht habe.

Serbien werde Investitionen weiterhin mit Anreizen und Erleichterungen unterstützen, sagt Knezevic und unterstreicht, dass 85% des Budgets seines Ministeriums für die Förderung der Entwicklung vorgesehen seien. Im nächsten Jahr sollten, Plänen zufolge, mindestens 30 neue Verträge abgeschlossen werden.

Die letzte Kontrolle von 74 Verträgen habe erwiesen, dass kein einziger Arbeitsplatz gestrichen worden sei, fügte er hinzu.


Man könne, laut seinen Worten, den Rhythmus der modernen Welt endlich in Serbien spüren, insbesondere bei Jugendlichen. Das Risiko sei nicht mehr die schrecklichste Sache, der Staat höre zunehmend auf die Bedürfnisse von Unternehmern, und versuche, die Bedingungen für die weitere Entwicklung zu schaffen. Eine große Chance für Serbien sieht er in der IT-Branche, aber auch im Maschinenbau, in der Herstellung von industriellen Ausrüstungen, in der Holz-, Möbel-, Gummi-, Kunststoff- und Lebensmittelindustrie.


- Wir legen besonderen Wert auf die Gründung von Kleinst-, Klein- und Mittelstandsunternehmen, um die Entwicklung entsprechender Beziehungen zwischen Käufern und Zulieferern und ihre Zusammenarbeit mit Großunternehmen zu fördern, damit sich einhemische Unternehmen möglichst viel in die Wertschöpfungskette integrieren können - so Knezevic.
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